Tangoschlampen, die
Tan·go·schlam·pe, die; -, -n
1) Vertreterin der Spezies der alteingesessenen Berliner Tangotanzenden, die sich der Verbreitung und Vermittlung des Tanzgenusses verschrieben hat. Dem Tanz gibt sie sich ebenso leidenschaftlich hin wie der Liebe und der Schokolade. Sie provoziert gern und fällt aus dem Rahmen. Besonders wohl fühlt sie sich, wenn sie von queer, lesbisch, schwul und trans lebenden Menschen umgeben ist.
2) Im Tanz wie im Leben hat sie großen Spaß am Spiel mit den scheinbar so fest gefügten Rollen. Daher liegt ihr im Tango das Führen ebenso wie das Folgen, und sie nutzt jede Gelegenheit, ihre (Tanz-)Partnerin zum Rollenwechsel zu verführen.
Neues Berliner-Spezies-Lexikon
Seit 1995 lassen wir, Kerstin und Andrea - die Tangoschlampen - , uns auf das tänzerische Zwiegespräch des Tango Argentino ein. Unterrichtet wurden und werden wir in Buenos Aires und Deutschland bei internationalen LehrerInnen. Und seit 1998 geben wir unsere Begeisterung für den Tango Argentino in Kursen, Workshops und Einzelunterricht weiter.
Als Standard- und Lateintänzerinnen nehmen wir international erfolgreich an Tanzturnieren teil, waren mehrmalige Finalistinnen bei den Deutschen Meisterschaften, Europameisterinnen 2007 in Antwerpen und 2008 in Barcelona sowie Finalistinnen bei Weltmeisterschaften in Montreal.
“...einer der schönsten Momente beim Tanzen: wenn man miteinander verschmilzt, eine Einheit wird, nicht mehr klar ist, wer die Impulse gibt – ein gemeinsamer Klang...”
(die Tangoschlampen)